Freitag, 5. Februar 2010

Trainingsstart!


Wilkommen auf Fuerteventura! Zeit, mit dem richtigen Training zu beginnen!
Die ersten 7 Wochen neuen Saison sind rum und die allgemeine Vorbereitung für mich soweit abgeschlossen. Technisch sind einige Änderungen vorgenommen worden (Radvermessung, Technik im Wasser verbessert mit Ute Mückel) und auch die allgemeine Athletik ist auf einem guten Stand. Leider musste ich auf eine Standortbestimmung bei diversen Crosslauf Rennen verzichten, da diese immer wieder dem Winterwetter zum Opfer gefallen sind und abgesagt wurden.
Insgesamt ist die Form/Konstitution aber wohl besser als im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt.
Zwölf Wochen vor dem ersten großen Rennen (IM St.George) startet also meine Trainingslagersaison mit der Skinfit-Winterflucht nach Fuerteventura.
Schon im letzten Jahr kam ich in den Genuss der guten Sportanlagen im und um das Playitas Resort (50m Pool, viele Trails zum laufen) und auch der starke Wind der Insel tut dem Aufbau der Radform nur gut.
Das alles in kurzen Hosen und ohne Schnee-was will ich mehr.

Das Training kann beginnen...

Freitag, 22. Januar 2010

Fahrradbiometrie


Wenn es nach einer Baumarktkette geht, heißt es: "Es gibt immer was zu tun..."
An Schwimm- und Lauftechnik wurde und wird schon immer rumgefeilt aber das Radfahren wurde bisher immer "vernachlässigt", da es dort weder orthopädisch noch vom Tempo her nichts zu beanstanden gab.
Aber nachschauen schadet ja nichts und möglicherweise macht ja ein kaum bemerkbares "schiefsitzen" in anderen Disziplinen mehr Ärger als einem lieb ist und man hat bisher den Zusammenhang nicht erkannt...
Bei einer Fahrradbiometrie wurde ich von dem erfahrenen Bewegungsanalytiker Jens Machacek mal durchgecheckt.
Für mich gab einige neue Erkenntnisse!
Die Ursachen der Probleme, die mich im laufen besonders im Wettkampf etwas ausgebremst haben, wurden gefunden und können mittelfristig behoben werden.

Sehr aufschlussreich und durchaus empfelenswert!

Dienstag, 5. Januar 2010

triathlon-szene.de: Ute Mückel und Clemens Coenen in der Sendung

"Sendung 8. Januar: Ute Mückel und Triathlonprofi Clemens Coenen

In unserer Live-Sendung am kommenden Freitag, 19 Uhr, werden Ute Mückel und Triathlonprofi Clemens Coenen zu Gast sein.

Die Themen der Sendung:

•Kraulen für Einsteiger. Die ersten Schritte zur Kraultechnik. Mit Ute Mückel
•Kraultechnik für Könner. Die Arbeit am letzten Schliff. Mit Ute Mückel
•Triathlon-Stammtisch mit Clemens Coenen
•Laufen: Die Grundpfeiler einer schnellen Lauftechnik. Mit Clemens Coenen
Änderungen sind möglich. Der Login zur Sendung ist ab 18:50 Uhr auf unserer Startseite freigeschaltet.

Viele Grüße,
Arne"

Copy+Paste ist dein Freund...

also bei triathlon-szene.de läuft am Freitag, 8. Januar ab 19 Uhr die live Sendung im Internetstream. Einfachmal durchklicken und einloggen. Ist eigentlich idiotensicher (sogar ich habe dort schon eine Sendung gesehen).
Wird bestimmt-wie immer-interessant und vieleicht gibt es für den ein oder anderen ein paar neue Fakten. Zumal es auch um die Frage geht: Wer ist Clemens Coenen?

also bis Freitag!

Sonntag, 3. Januar 2010

Neues Jahr - neues Gewand!

Gestern war es etwas knapp mit den Neujahrswünschen. Ein Ziel für 2010 wäre damit aber schon mal bekannt gegeben: Kona/Hawaii, 9. Oktober...
Die Überarbeitung des neuen Erscheiningsbildes nahm etwas Zeit in Anspruch und es fehlte die richtige "Inspiration".
Neuigkeiten gibt es aber zu Jahres- und zeitgleich Saisonbeginn aber reichlich.

Der Trainingsauftakt zu Weihnachten nach guten 4 Wochen "Urlaub" war ein klassischer Fehlstart: Grippeinfekt und erstmal 5 Tage Totalausfall. Zur Zeit läuft der Wiedereinstieg. Da ich aber in der Regel nur 1x/Jahr krank werde (letzte Erkältung ist ziemlich genau ein Jahr her), wäre das schon mal abgehakt...

Training ist ein gutes Stichwort: seit August arbeite ich mit Peter Sauerland zusammen. Speziell als Triathlon-Trainer verfügt er über einen großen Erfahrungsschatz und zählte u.a. Nicole Leder und Alexander Taubert zu seinen Sportlern. Nach jahrelangem eher losen Kontakt haben wir es mit der Vorbereitung auf den Ironman Arizona mal versucht und wollen das nun intensivieren. Auch in den Frühjahrscamps auf Mallorca werde ich dann Teil des Sauerland Teams sein.
Dem schlechten Schwimmnivau der vergangenen Saison geht es nun auch an den Kragen. Zum einen gehen da die Umfänge wieder aus der Kreisliga raus (=mehr schwimmen!) und zum anderen Nutze ich die örtliche Nähe zu Ute Mückel und werde an der Technik etwas rumschleifen. Ihr Konzept kenne ich schon von einem kurzen Treffen im letzten Winter aber damals habe ich das dann nicht konsequent weiterverfolgt und umgestezt.
Da gilt jetzt: Nicht reden-machen! ("October is sooner than you think")

Materialtechnisch bin ich in der glücklichen Lage, treue und verlässliche Unterstützung zu haben. Die drei "S": Sailfish, Stevens und Skinfit werden mich auch 2010 mit Top Produkten ausrüsten. Auch sonst bleibt das "Team Coenen" erstmal wie es ist. Alle hier einfach so aufzulisten wird der Sache natürlich nicht gerecht. Zu gegebener Zeit wird es wieder eine ausführliche Vorstellung der Partner und ihres Materials geben (Stichwort "Bikeporn").

"New" im Team ist newbalance mit schnellen Sohlen! Da freue ich mich schon drauf. Die Post mit den grün-giftigen Teammodellen ist so gut wie unterwegs...

Einige Rennen sind für dieses Jahr schon ins Auge gefasst. Drei große Langdistanzen habe ich vor und einige Mittel- und 70.3 Rennen.
Nach einigem hin und her will ich doch nochmal nach Hawaii-die Hürde welche man als Profi ab diesem Jahr aber dafür zu überspringen hat, lag wohl noch nie so hoch: 750 USD Lizenz für WADA Testpool und nicht 5% langsamer als der Sieger beim Qualirennen (bei 8:00h Sieger ist nach 8:24h die Tür zu).
Aber gerade das macht es so interessant!
Einen Qualiversuch werde ich im späten Frühjahr also unternehmen.
Rennkalender kommt in Kürze.

Samstag, 2. Januar 2010

Gesundes, neues Jahr!



Lazy is as lazy does…not do.

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Offseason - Saisonpause

Donnerstag, 26. November 2009

Iroman Arizona



"finished"


1. Jordan Rapp (USA) 8:13:35 (50:49-4:22:30-2:55:45)
2. TJ Tollakson (USA) 8:20:22 (50:04-4:25:28-3:01:19)
3. Torsten Abel (USA) 8:20:39 (50:07-4:33:35-2:53:19)
4. Richie Cunningham (AUS) 8:23:18 (48:14-4:35:28-2:56:08)
5. Paul Ambrose (AUS) 8:24:54 (48:15-4:34:43-2:58:07)
6. Eric Bean (USA) 8:29:51 (54:06-4:29:03-3:01:55)
7. Clemens Coenen (GER) 8:32:36 (54:04-4:29:11-3:05:15)
8. René Göhler (GER) 8:32:41 (49:58-4:37:28-3:01:33)
9. Santiago Ascenco (BRA) 8:33:26 (54:00-4:47:06-2:49:15)
10. Petr Vabrousek (CZE) 8:37:45 (55:13-4:41:10-2:57:08)

"Man kann einen Triathlon nicht beim schwimmen gewinnen-aber man kann ihn dort verlieren..."
Den Spruch kennt wohl jeder und er ist wahr!
Das "Rennen" war nach dem schwimmen bereits vorbei und ich stellte mich auf einen langen, einsamen Tag ein, welcher nach 8:32:36 h auf dem 7. Platz endete.

Das trübe, knapp 18 Grad C kalte Wasser des Tempe Town Lake verließ ich zu meinem Erschrecken erst nach 54 Minuten! Die schlechteste Schwimmzeit, die ich über 3,8km mit Neo je geschwommen bin!
Und ich habe leider keine gute Ausrede: Kein Gedrängel, kein verschlucken, Brille nicht verloren, Neo nicht aufgegangen (der Sailfish G-Range bleibt ein Top Anzug!), nicht verschwommen... einfach nur schlecht geschwommen-wie schon so oft in dieser Saison.
Gut 4 min lag ich hinter meinem Plan und einer Gruppe von Athleten, mit denen ich eigentlich das Wasser verlassen wollte. Auf der flachen, windigen Wendepunktstrecke in die Wüste ein taktischer Supergau.
Die morgendliche Kälte erschwerte es zusätzlich noch, auf Betriebstemperatur zu kommen. Bis zum ersten Wendepunkt nach 30km schmerzten die Beine doch erheblich und als ich dort meinen Rückstand zur Spitzengruppe und meinen Vorsprung auf folgende Athleten abschätzen konnte, war es nicht einfach, die Ruhe zu bewahren. Spätestens jetzt war klar, daß ich die nächsten 3-4 Stunden alleine verbringen würde. Jetzt in Panik zu verfallen und mit der Brechstange zu fahren, würde die Situation gerade später beim laufen nur noch verschlimmern.
Also fuhr ich alleine ein konstantes Tempo und auch als ich an einer Verpflegungsstelle meine Radflasche mit Powerbar Energize Konzentrat "verlor", konnte ich gutes Krisenmanagement betreiben und aß stattdessen mehr Powerbar Riegel und Gels (ähm, als ich meine Flaschenhalter auffüllen wollte, schmiss ich die fast volle Flasche ausversehen weg...Bravo!)
Nach 120km holte ich dann Raynard Tissink und René Göhler ein. Durch die vielen Überrundungen (2500 Athleten auf einem 60km Wendepunktkurs) wurde es jetzt etwas unübersichtlich und manchmal auch eng/gefährlich aber alles ging gut aus und bei 160km rollte ich endlich auf die Gruppe mit den Plätzen 4-8 auf (Cunningham, Abel, Zebroek, Bean). Die Truppe fuhr fair aber es hilft halt schon enorm, Mitstreiter zu haben. Ich blieb dabei und das Tempo wurde ruhiger. Nach sauberen 4:29:11 h stieg ich vom Rad.
Mit der Einstellung "Top5 geht noch" lief ich los und veruchte Torsten Abel zu folgen, was ich aber nach 10km aufgab denn der lief wirklich stark und ich rechnete auch nicht damit, daß er sein Tempo halten würde (tat er doch: 2:53h Marathon und Platz 3!).
Also lag ich lange auf Platz 6 doch nach der Halbmarathonmarke (1:27h) geriet ich etwas ins straucheln und wurde langsamer. René konnte mich einholen und lief mit hohem Tempo sofort an mir vorbei. Jedoch war das Strohfeuer bald vorbei und als er an einer Verpflegungsstelle zu Beginn der letzten Runde stehenblieb, konnte ich wieder zurück auf Platz 6 laufen.
Der Amerikaner Eric Bean kam dann etwa bei km 37 an mir vorbei und nach dem erfolglosen Versuch, ihm zu folgen, wurde es bei mir richtig zäh. Der Typ muss ein cleveres Rennen gemacht haben, denn seinen Splitzeiten zu Folge war er ständig in meiner Nähe, doch gesehen habe ich ihn erst, als er mich überholte. Doppelt bitter: die Hawaii Qualiplätze für die Pros rollten bis Platz 6 hoch...
René bekam am Ende nochmal die brühmte zweite Luft und als ich mich ins Ziel schleppte und mich doch noch mal umschaute, sah ich ihm um die Ecke rennen... so musste der Gruß an Sohn und Frau daheim am Computer etwas kürzer ausfallen.
Also knapp auf Platz 7 ins Ziel gerettet und die Saison halbwegs anständig zu Ende gebracht.
In Anbetracht des Rennverlaufs (siehe schwimmen) bin ich mit dem Rennen zufrieden. Vor allem deshalb, weil ich mich nie aufgegeben habe und immer positiv geblieben bin. Auch wenn ich mehr wollte als Platz 7. Die verpasste Hawaiiquali ist halb so wild. Bei nur 4 Slots in einem so frühen Rennen war klar, daß es schon Top5 sein müsste um für 2010 Planungssicherheit zu gekommen.
Was wurmt ist a) das miese Schwimmen, eine Sache um die ich mich jetzt im Winter mal kümmern muss um den Trend zu stoppen... und b) die "3" als erste Ziffer bei der Marathonzeit (3:05:15 H).
Auch nach dem 10. Ironmanrennen bleibt das Ziel "Sub3" Marathon bestehen...

Nach meiner Rückkehr nach Lemgo habe ich mit der Familie die "Offseason" eingeläutet und genieße das sehr. Spaziergänge mit Kinderwagen anstelle Radtraining und Baby-schwimmen mit Tim.
Er muss mir ein paar Tips geben...

Last but not least: Ein dickes Dankeschön an Familie, Sponsoren (...) und Förderer ohne deren Unterstützung die vergangene Saison nicht möglich gewesen wäre und die kommende nicht stattfinden würde.

"Games & fun 'til Jan."