Montag, 6. Juli 2009

Challenge Roth: grünes Licht!

Here we go.
Die leichte Bänderdehnung ist fast abgeklungen. Dank einiger Behandlungen und etlichen Metern Kinesiotape bei der Heilpraktikerin meines Vertrauens blieb es bei einer Woche Laufpause und ich konnte noch die ein oder andere Schlüsseleinheit absolvieren. Der Schreck war doch größer als der Schaden und die Form für ein gutes Rennen sollte drei Wochen vorher eh da sein.

Die letzte flotte Trainingseinheit gestern im Rahmen des Saerbeck Triathlons konnte ich gewinnen (wie im Vorjahr) und werde mit dem nötigen Selbstvertrauen gut ausgeruht nach Roth fahren.

Pünktlich zum Challenge Event darf ich mich noch über einen neuen Ausrüster freuen:
Die Firma KED-Helmsysteme rüstet mich in Zukunft mit ihren Produkten aus. Dazu gehören vor allem die Radhelme "Champion" (jaja) und das Modell "Zeitfahren-short".

Montag, 22. Juni 2009

Schliersee DNF

umgeknickt, ausgestiegen und noch drei Wochen Zeit...

Dienstag, 16. Juni 2009

Bonn Triathlon und die 4.


Das Rennen stand ganz im Zeichen der vier. Vier Wochen vor Roth mit Startnummer vier auf Platz vier... beim Bonn Triathlon über 4km Rhein-schwimmen, 60km Rad und 15km laufen.

"Resluts-not reasons!" Daher diesmal hier nur ein Auszug aus der Ergebnissliste:

1 (1) 1 Twelsiek, Maik (D) MHK 00:24:09 (7) 01:30:53 (1) 00:54:00 (2) 02:49:03
2 (1) 2 Al-Sultan, Faris M30 00:23:08 (3) 01:35:18 (3) 00:54:30 (3) 02:52:56
3 (1) 3 Goerke, Nils (D) M35 00:25:37 (20) 01:36:00 (4) 00:52:50 (1) 02:54:28
4 (2) 4 Coenen, Clemens (D) M30 00:24:21 (8) 01:33:15 (2) 00:57:57 (6) 02:55:34
5 (2) 16 Brydenbach, Tim (B) MHK 00:24:07 (6) 01:37:39 (5) 00:55:09 (4) 02:56:57
6 (3) 21 Zeller, Sebastian MHK 00:24:35 (10) 01:39:03 (6) 00:56:48 (5) 03:00:27
7 (4) 6 Strankmann, Oliver (D) MHK 00:22:50 (1) 01:40:06 (7) 00:58:10 (8) 03:01:07
8 (5) 5 Fachbach, Markus MHK 00:24:03 (5) 01:40:39 (10) 01:00:31 (20) 03:05:14
9 (3) 22 Winnemöller, Tobias M30 00:25:58 (28) 01:40:44 (12) 00:58:50 (10) 03:05:33
10 (2) 4118 Niemerg, Frank M35 00:25:23 (13) 01:41:23 (14) 01:00:27 (19) 03:07:14

Dienstag, 26. Mai 2009

St. Pölten 70.3

Wenn man eine Mitteldistanz mit 3 Sekunden Vorsprung gewinnt, sieht man so aus:
Willkommen bei den Profis! Letztes Jahr wäre Platz 14. noch ein gutes Ergebnis in diesem sehr gut besetzten Rennen gewesen. (80 Pros waren gemeldet, Macca war am Start) Jetzt als "Unternehmer" muss man auch die Frage nach der Wirtschaftlichkeit stellen.
Keine Top 10= kein Preisgeld, keine Prämien-nur Reisekosten. Aber der Reihe nach:
Nachdem mich die Sailfish-Crew um Peter Mayer in ihrer Unterkunft aufgenommen hatte, war ich bestens versorgt und gut vorbereitet. Ein wenig knapp vor dem Start am Wettkampfgelände (1 Stunde vorher) gewesen aber das hat nicht gestört.
Schwimmen ging dann im neuen GRange Neo echt gut und es gab keine besonderen Vorkomnisse. Der lange Landgang zwischen den beiden Seen war mal etwas anderes. Der Wechsel war ein wenig träge und der lange Weg zu den Rädern über die Teerstraße tat meinen Füßen auch nicht besonders gut aber ich war an der ersten Verfolgergruppe dran. Ganz vorne hatte sich schon der Topschwimmer Marko Albert und die beiden Topleute McCormack/Vanhoenacker aus dem Staub gemacht. Auf den ersten 20km auf der Autobahn bildete sich eine große Gruppe und auch der erste Berg ließ diese nicht kleiner werden. Mit etwa 30 (!) Athleten ging es auf das Flachstück entlang der Donau (schöne Gegend übrigens). Weil ich meine Ruhe haben wollte und keinen Bock auf eine Zeitstarfe hatte, spannte ich mich vor den ganzen Karren und wollte dann dem Stevens Crono am zweiten Berg (5km lang) die Sporen geben. Im Nachhinein hätte ich hier etwas Kraft sparen können-Zeitstrafen wurden nämlich sehr spärlich gegeben... das alte Problem.
Im Anstieg durch die Wachau konnte sich dann nur der Ex-Radprofi und Vorjahressieger Cigana wirklich absetzten und die Guppe halbierte sich nur etwa. Den sehr kleinen Vorsprung den ich mit Peter Schoissengeier und Aaron Farlow bei der Verfolgung Ciganas herausfahren konnte, verlor ich fast wieder beim zweiten Wechsel durch das Anziehen von Socken (kann ja bei 21km nicht schaden). Schon nach einem Kilometer wurde ich von mehreren Athleten überrannt und konnte deren Tempo einfach nicht mitgehen. Ich wusste zwar daß ich nicht einbrechen würde und mein Tempo war auch nicht schlecht aber schneller ging halt auch nicht. Hinter Peter Schoissengeier bin ich quasi 20 km hinterhergerannt-das 200m große Loch konnte ich nicht schließen. Das "One Speed Wonder"-Ursachen sind erkannt und werden zeitnah behoben!
So wurde es am Ende Platz 14. in einem großen, guten Feld.
Markus Fachbach konnte auf Platz 7. die deutschen Fahnen hochhalten.
Dennoch hat sich der Trip nach St. Pölten gelohnt-auch nach all den Jahren habe ich wieder was über Renntaktik gelernt und weiß jetzt wo ich stehe.
Die Form ist recht gut und mit meiner Leistung bin ich auch zufrieden. Nur das Ergebnis ist nicht wie erhofft. 74 Sekunden haben zu Platz 10 gefehlt. Nicht viel in einem 4h Rennen.
Auch der Rückstand auf den Sieger (und wohl auch Weltspitze) McCormack ist mit 7 Minuten (3:54:15h zu 4:01:20h) vertretbar und für Roth in 7 Wochen passt der Fahrplan.

Chance zum besser Machen: Bonn, 14. Juni

back to work!

Mittwoch, 20. Mai 2009

triathlon.de

Bin jetzt in der "Pro-WG" bei triathlon.de
Hier mein erstes Interview
Viel Spaß beim lesen...

Montag, 18. Mai 2009

Doppelstart Hameln+Paderborn Sprint Tri!

Morgens mit den Vereinskollegen und Nachmittags mit dem Olympiasieger an der Startlinie...
Es war kein Fehler im Kalender sondern pure Absicht: 17. Mai-Start beim Sprinttriathlon in Hameln (500m-20km-5km) um 10:30 Uhr und um 16:45 Uhr ging es in Paderborn beim City Triathlon nochmals über die gleiche Distanz zur Sache.
Vor ein paar Jahren habe ich diese Kombination schon einmal gemacht und es war ein guter Trainingsreiz, so kurz hintereinander hohe bis maximale Leistungen abrufen zu müssen.
In Hameln also "klassisch" ohne Windschattenfahren (inoffizielle "TV Lemgo Meisterschaft") und in Paderborn unter ITU Regeln in einem sehr kleinen aber extrem gut besetzten Feld.

Den Materialtest (Stevens Crono, Aerohelm...) für St. Pölten konnte ich mit schlechtem schwimmen, gutem radfahren und durchschnittlichem laufen nach 53:19 min auf dem zweiten Platz beenden. Mein Vereinskollege Flemming Neumann hatte mich nach 1,5km laufen eingeholt und ich konnte auch nicht mehr folgen. Gratulation an Flem-gute Form für den BuLi Start nächste Woche in Gladbeck.

Nach einer lockeren Radrunde auf dem Rennrad (morgens Zeitfahrmachine) und einem kleinen Mittagssnack ging es weiter nach Paderborn. Dort hatte man keine Kosten und Mühen gescheut und den City Triathlon nach ein paar Jahren Pause wiederbelebt-keine halben Sachen: auch Olympiasieger Jan Fodeno und Daniel Unger konnte man einen Start an der Pader schmackhaft machen. Für Weltklassesport war also gesorgt.
Dazu kamen noch einige Sparringspartner aus der polnischen Nationalmannschaft, Tschechien und den Bundesliga Top Teams. Als Lemgoer sollte ich die ostwestfälische Beteiligung stellen. Keine 30 Mann waren am Start-die aber allesamt ziemlich schnell...
Meine Schwimmform ist leider zur Zeit (noch) recht schwach und nach dem miesen schwimmen in Hameln am Morgen hatte ich nun schon nach 50m das dumme Gefühl, die Schwimmoper als letzter zu verlassen. 14 Sekunden Rückstand auf den Vorletzten Stefan van Thiel (wurde am Ende Dritter!) in der ersten Wechselzone bedeutete zumindest ungeteilte Aufmerksamkeit aller Zuschauer (=Mitleid). Augen zu und durch:
Zum Glück kann ich mich auf meine Radleistung verlassen und nach zwei Runden im Koma hatte ich das Grupetto erreicht. Nur vorne zogen die beiden Topathleten Frodeno/Unger in perfekter Zusammenarbeit davon und waren bis zum zweiten Wechsel schon über eine Minute entfernt. Für die schnellen Jungs in der Gruppe ging es also um Platz drei. Den Topspeed konnte ich nicht mitgehen und hielt mich aus allem raus, rannte meine 5km durch die Paderborner Einkaufspassagen und landete am Ende in 57:48 min auf Platz 16.
Es hat Spaß gemacht die Jungs mal wieder in Aktion zu sehen und ein wenig mit zufahren. Aber ich habe auch mal wieder gemerkt, wie sehr sich mein Training für die Langdistanz (Renndauer 8h+) mit den Anforderungen für den ITU/Bundesligabetrieb (<2h) beißt.
Dennoch mag ich beide Formate und ich freue mich schon auf meinen Start für das Lemgo Team am Schliersee...

Für das kommende Wochenende in St. Pölten (Austria 70.3) bin ich recht zuversichtlich: Schwimmen ist ja mit Neo-da kann ich meine schlechte Schwimmform etwas besser "verpacken", die Radform stimmt und wird mit ein wenig Erholung von den letzten Wochen noch besser (ja-das geht!)-zu Fuß gilt das gleiche. Da kann was gehen-Top10 ist mein Ziel!

Zum Schluss noch ein Bilderrätsel:
Wessen Rad ist das???

Mittwoch, 6. Mai 2009

Offizielle Challenge Streckenbesichtigung am 10. Mai

Am kommenden Wochenende geht es nach Roth. Das Challenge Team bietet für alle Teilnehmer und Interessierten eine Streckenbesichtigung zusammen mit einigen "Roth-Profis"an. Mit dabei einige Stars der Szene (u.a. Thomas Hellriegel, Norman Stadler) und meine Wenigkeit.
Wer also Lust hat in Begleitung eine Runde über den Radkurs zu fahren und zum 2. Wendepunkt zu rennen-hier der Zeitplan (Änderungen vorbehalten):

Sonntag, 10.5.2009
9.00 Uhr
Begrüßung (Treffpunkt Festplatz Roth) 9.30 bis 14.00 Uhr
Training auf der Original-Radstrecke mit Besichtigung der Wechselzonen (ca. 100km Rad), Abfahrt: Festplatz Roth
im Anschluss (ca. 14.45 Uhr)
Laufeinheit zum zweiten Laufwendepunkt und zurück. Start ab Festplatz Roth (Zielgelände QCR)
im Anschluss (ca. 17.30 Uhr)
Neoprentestschwimmen der gängigen Neoprenmarken im Freizeitbad Roth

Anmelden kann man sich HIER (Teilnahme ist kostenlos!)

Freue mich auf Sonntag-man sieht sich!